Dunkelbunte Seelenwelten

Vita

My work and I are merging together(photo manipulation)Dagmar Renée RITTERGeboren in Wien

“Universität Wien”, studierte Biologie und Pädagogik, besuchte die “Wiener Kunstschule” dort Kurse bei Peter Carer, Prof. Fritz Martins und Prof. Roman Haller

Studium der Malerei und Grafik an der Universität für angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse von Prof. Wolfgang Hutter ( Wiener Schule des phantastischen Realismus), Abschluß mit Diplom.

Arbeitete als Künstlerin und Kunstlehrerin am “Kunsthistorischen Museum” in Wien und an einigen Volkshochschulen.

10 Jahre als Administrator und Eventmanager tätig

Seit 2008 wieder ausschließlich als Künstlerin tätig

Seit 2009 Beschäftigung mit Computergrafik und 3D-Animation

2012 Aufnahme in das “Lexikon der Phantastischen Realisten”

2013 Beschäftigung mit Techniken des Modellierens, erste Masken entstehen

2014 Erste Plastiken entstehen, Vertiefung der Modelliertechniken

Seit 2016 Schwerpunkt im Bereich Digital Painting

In meiner künstlerischen Tätigkeit habe ich immer wieder erfahren, dass meine Bilder den Empfänger nicht erschrecken, sondern seine ganz persönlichen, tief sitzenden Ängste, die er in die Gemälde interpretiert. Befürchtungen, die in das Unterbewußtsein verdrängt wurden, wo sie tief schlummerten, bis sie durch die bewußte Reflexion über meine Bilder unerwartet erwachten und in ihrer ganzen Größe Gestalt annahmen.

Meine Themen sind sichtbare Reaktionen auf äußere Eindrücke, welche durch meine dunkle Seele tauchen und dementsprechend abgedunkelt wieder an der Oberfläche erscheinen. lch habe noch keine unbefleckte Schönheit gesehen und ebenso ist mir auch absolute Häßlichkeit nie begegnet. Deshalb ist Schönheit und Häßlichkeit in meinen Bildern untrennbar miteinander verbunden!
Oft sind es interessante Strukturen oder kleinere, einfache Gegenstände, die ein Gedankenspiel in mir hervorrufen, das seinen Niederschlag in den Details meiner Bilder findet.
Die Malerei lässt mich übergroße Freude und tiefe besinnliche Zufriedenheit empfinden. Sie ist meine Religion, mein Gebet, meine Zwiesprache.
Die Techniken und Materialien sind meine Instrumente. Formen und Farben sind die Melodien. Das Bild schließlich ist eine Momentaufnahme des sich immer fort wandelnden Gedankenflusses. Das Entdecken, Beobachten , Analysieren und Assoziieren sowie das kritische Hinterfragen sind mein Antrieb um Neues zu erschaffen. Mein schwarzer Humor ist der Prellbock für das allgegenwertige Abstruse und zieht sich als roter Faden durch mein Leben.

Traditionelle Malerei und moderne Computertechniken haben meine Arbeit bestimmt. Schließlich verband ich das Wissen und fand meine bevorzugte Technik in der Digital Art. Denn das Medium gibt mir alle Möglichkeiten, meine Phantasie zu entfalten, anstatt den Fluss meiner Ideen durch Trocknungszeiten und Grenzen die in der traditionelle Materialien zwangsläufig gegeben sind, zu behindern. Herkömmliche Techniken ermöglichten mir oft ein nur langsames umsetzen meiner Vorstellungen. So hatte ich immer den Eindruck wenn ich ein Tafelbild fertig gestellt hatte, dass meine künstlerische Entwicklung schon wieder ganz wo anders ist. Mir fehlte die momentane Übereinstimmung mit meinem Werk! Oder vielleicht bin ich nur einfach viel zu ungeduldig, wenn ich meine Ideen zum Leben erwecken will!

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